
Nach 9 Jahren als Freelancer, zuerst in Frankreich, dann in Deutschland und schließlich in Spanien, habe ich mich endlich dazu entschieden, in mein eigenes Büro und Studio zu investieren.
Lange Zeit hat es ausgereicht, von Zuhause oder aus Coworking-Spaces zu arbeiten. Aber als ich mich in Barcelona immer mehr eingelebt habe und mein Videoausrüstung weiter gewachsen ist, brauchte ich einfach einen richtigen Ort zum Arbeiten.
Warum ein Studio?
Als Corporate-Videograf finden die meisten meiner Drehs außerhalb des Studios statt. Ob im Büro eines Kunden, auf einem Event, in einem Hotel, auf einer Konferenz oder irgendwo anders in Barcelona.
Ich brauche also nicht für jeden Dreh ein klassisches Studio. Was ich vielmehr brauchte, war eine feste Basis für alles, was davor und danach passiert.
Ein eigener Raum ermöglicht mir:
– Mein gesamtes Kamera-, Licht- und Tonequipment an einem Ort zu lagern und zu organisieren.
– Einen festen Arbeitsplatz für Schnitt und Postproduktion zu haben.
– Equipment vor Drehs vorbereiten und testen zu können.
– Einen Ort zu haben, an dem ich Kunden oder andere Kreative empfangen kann.
– Auch Interviews, Produktvideos und andere unkomplizierte Setups kann ich direkt im Studio drehen.
Natürlich hat das Arbeiten von Zuhause oder aus Coworking-Spaces auch seine Vorteile. Es ist flexibel, unkompliziert und günstiger. Aber ich wollte einen Ort, den ich so einrichten und gestalten kann, wie ich möchte, an dem alles stehen bleiben kann und der mir gleichzeitig hilft, Arbeit und Privatleben etwas besser voneinander zu trennen.
Im Studio
Das Studio ist in zwei Hauptbereiche aufgeteilt: meinen Arbeitsplatz und einen Bereich für Drehs.
An meinem Arbeitsplatz verbringe ich den größten Teil meiner Zeit. Ich nutze ihn für Videoschnitt und Postproduktion, aber auch für Kundencalls, Projektvorbereitung, Administration und alles andere, was zum Alltag als freiberuflicher Videograf dazugehört.
Für die Drehs habe ich ein 2,72 m breites Papierhintergrund-System mit genug Platz für Interviews, Talking-Head-Videos, Produktvideos und andere kleinere Setups. Außerdem ist es ein guter Ort, um Licht, Kameras und neue Setups auszuprobieren, bevor ich sie bei Kundenprojekten einsetze.
Mir war auch wichtig, dass dieser Raum nicht nur für Kundenprojekte da ist.
Als Videograf ist Kreativität ein wichtiger Teil des Berufs. Einen eigenen Ort zu haben, an dem ich experimentieren und verschiedene Setups testen kann, gibt mir mehr Freiheit, neue Dinge auszuprobieren und einfach Spaß dabei zu haben.
Eines der Projekte, die ich aktuell mit dem Studio entwickle, ist Video Insights, eine Interviewserie mit Menschen aus den Bereichen Video, Marketing und anderen kreativen Feldern. Dabei geht es um praktische Gespräche rund um Videoproduktion, Storytelling und darum, wie Unternehmen Video besser nutzen können.
Eine Basis für meine Videoarbeit in Barcelona
DIESEN BEITRAG TEILEN


